„Naturschutz beginnt vor der Haustür“

Gemeinsame Pressekonferenz der Thüringer Staatslotterie und der Stiftung Naturschutz Thüringen am 23.05.2023 in Erfurt


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Eine erfolgversprechende Symbiose für die Zukunft der Natur in Thüringen – das ist die Partnerschaft der Thüringer Staatslotterie und der Stiftung Naturschutz Thüringen. Mit LOTTO Thüringen gewinnt Thüringen, das ist einer der Grundsätze von LOTTO Thüringen. Der Einsatz für das Gemeinwohl ist ein bedeutender Arbeitsauftrag der Thüringer Staatslotterie.

Naturschutz, Umweltschutz, Artenschutz sind Themen, die der Anstalt öffentlichen Rechts sehr am Herzen liegen. In der Stiftung Naturschutz Thüringen wurde eine engagierte Kooperationspartnerin gefunden.


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Im Jahr 2019 wurde das Los Das Grüne Herz – Der Smaragd-Schatz gezielt als Umweltlos entwickelt, dessen Erlöse anteilig in das Förderprogramm „Naturschutz beginnt vor der Haustür“ der Stiftung Naturschutz Thüringen fließen, um damit kleinere Naturschutzprojekte im Wohnumfeld zu fördern.

Vier Jahre später wurde nun ein Resümee über die Verwendung der Gelder gezogen und einige der geförderten Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt.

Als besonderer Gast sprach Finanzministerin Heike Taubert über die Wichtigkeit des Umwelt- und Artenschutzes für den Freistaat Thüringen als Lebensgrundlage der Thüringerinnen und Thüringer.

„Thüringen ist eines der artenreichsten Bundesländer Deutschlands. Damit das auch so bleibt, halte ich insbesondere die Förderung kleiner Natur- und Artenschutzprojekte im Freistaat für unverzichtbar. Genau diese Projekte machen die Zusammenarbeit von Lotto Thüringen und der Stiftung Naturschutz Thüringen aus und sind auch in Zukunft wichtig und notwendig. Wir alle wissen die biologische Vielfalt im Freistaat zu schätzen und müssen unsere Lebensgrundlagen schützen, um auch für nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Es ist eine Zukunftsaufgabe, für die sich auch die Landesregierung stark macht.“, so die Finanzministerin.

Die Umweltlotterie Das Grüne Herz ist ein Baustein von vielen zur Stärkung des Umwelt- und Naturschutzes in Thüringen. Ein Produkt mit Potential und Verantwortungsbewusstsein. Seit Einführung im Jahr 2019 bis Ende 2022 konnten rund 400.000 Euro für die Stiftung Naturschutz Thüringen und ihre Projekte generiert werden. Mit den Geldern werden gute Ideen prämiert und echte Mitmachprojekte initiiert, die helfen, die Natur des Freistaates noch attraktiver zu gestalten.

Das Grünes Herz – Der Smaragd-Schatz ist und bleibt das Los für die Thüringer und Thüringerinnen, vor allem aber für die Thüringer Umwelt. Auch zukünftig werden mit Teilen der Erlöse Umweltschutzprojekte im Freistaat unterstützt.“ So Jochen Staschewski, Geschäftsführer der Thüringer Staatslotterie.

Anschaulich berichtete Denis Peisker, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz Thüringen, über das Förderprogramm „Naturschutz beginnt vor der Haustür“.

Privatpersonen, Gemeinden und Vereine haben die Möglichkeit, bei der Stiftung einen Förderantrag zu stellen, damit Ihr Naturschutzprojekt mitfinanziert werden kann.

Dabei sollen Projekte gefördert werden, die dazu beitragen, die Natur im Siedlungsbereich zu schützen und zu verbessern und Wissen aus den Bereichen biologische Vielfalt und Naturschutz zu vermitteln.

Finanziert wird das Ganze, wie bereits erwähnt, aus Mitteln der Umweltlotterie Das Grüne Herz

„Zahlreiche Anfragen zu den Fördermöglichkeiten und -bedingungen gehen regelmäßig bei der Stiftung ein.“, so Denis Peisker, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz Thüringen, „Der Inhalt der Förderprojekte reicht vom Schwalbenturm über Blühwiesen bis hin zu naturnahen Gartengestaltungen und zeigt die Vielfältigkeit, was im Naturschutz durch kleine Projekte alles geleistet werden kann.“

 Von den bisher erhaltenen LOTTO-Mitteln investierte die Stiftung Naturschutz Thüringen 350 000 Euro in bewilligte Projekte, der Rest entfiel auf Sach- und Personalkosten. Von 300 Anfragen wurden bisher 82 bewilligt und 74 umgesetzt. 48 Projekte sind bereits beendet und 26 befinden sich noch in der Umsetzung. Auf alle 17 Landkreise und vier kreisfreien Städte verteilt konnten 55.000 m2 an Fläche aufgewertet werden.

Von diesen geförderten Projekten sind beispielhaft die Umgestaltung einer monotonen Rasenfläche in eine artenreiche, insektenfreundliche Blühwiese (Landkreis Nordhausen), die Anlage einer naturnahen Wildblumenwiese (Landkreis Weimarer Land), die Errichtung von acht Schwalbentürmen (Landkreis Eichsfeld) und ein Zukunftsgarten als Beispiel für naturnahe Gärten in Zeiten des Klimawandels (BUGA) vorgestellt worden.

Text, Foto: Lotto Thringen