Brahms: Ein deutsches Requiem

Wie kaum ein anderes Werk der oratorischen Musik zieht Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms Chöre, Orchester, Solisten, Dirigenten und Zuhörer in seinen Bann. Am Palmsonntag, 24. März ist es um 17.00 Uhr in der Suhler Hauptkirche zu erleben. Die Suhler Kantorei singt zusammen mit der Meininger Kantorei in einem großen gemeinsamen Chor. Als Solisten konnten Heejoo Kwon (Sopran, Meiningen) und Daniel Blumenschein (Bariton, Leipzig) verpflichtet werden. Unter Leitung von Kantor Philipp Christ spielt das Meininger Residenzorchester.


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Die von Brahms für seine Trauermusik ausgewählten Bibelstellen verhandeln die Grundfragen menschlicher Existenz. Dabei stellt Brahms den nach Trost suchenden Trauernden in den Mittelpunkt seiner Komposition. Zur Uraufführung1868 im Bremer Dom schrieb Brahms: „Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das „Deutsch“ fortließe und einfach den „Menschen“ setzte.“ Die subjektive Ansprache, die ernste Authentizität begründet den universellen Erfolg von Brahms Werk. Eduard Hanslick fasste dies 1875 in Worte: „Der Glücklichste, der nie einen Verlust erfahren, wird das Deutsche Requiem mit jener inneren Seligkeit genießen, welche nur die Schönheit gewährt. Wer hingegen ein teures Wesen betrauert, der vermesse sich nicht, bei den überwältigend rührenden Klängen trockenen Auges zu bleiben. Aber er wird erfahren, wie verklärend und stärkend der reinste Trost aus seiner Musik fließt.“


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Karten für die Aufführung in der Suhler Hauptkirche sind erhältlich unter www.mkgd.de || 03681-707165 sowie bei den Touristinformationen in Südthüringen und den Geschäftsstellen Freies Wort und Meininger Tageblatt