Mit rund 1,5 Millionen Forstpflanzen plant die Landesforstanstalt im Frühjahr und Herbst dieses Jahres weitere großflächige Wiederaufforstungen und Waldumbauprojekte
Die Landesforstanstalt plant in diesem Jahr rund 1,5 Millionen neue Bäume zu pflanzen. Damit werden jene Schadflächen im Landeswald mit klimastabilen Baumarten wiederbewaldet, die sich nicht von selbst als Mischwälder verjüngen. Ebenso wird im Landeswald der Waldumbau kraftvoll fortgesetzt. Schwerpunktmäßig werden trockenheitsertragende Baumarten wie Stiel- und Traubeneichen, Lärchen, Weißtannen oder auch Douglasien gepflanzt. Auch seltene Baumarten finden Berücksichtigung: Dazu gehören Elsbeere, Speierling oder auch die Flatterulme. Regionale Schwerpunkte bilden die Forstämter Neuhaus, Gehren, Frauenwald, Sonneberg und Bad Salzungen. Rund 1,6 Mio. Setzlinge wurden im Vorjahr gepflanzt. „Die Versorgung mit forstlichem Pflanzgut ist im Staatswald derzeit gut, wenn auch nach der einen oder anderen Herkunft gesucht oder ggf. auf ein anderes Pflanzsortiment ausgewichen werden muss“, erläutert Corinna Geißler, ThüringenForst-Vorstand. Eine Konkurrenz bei der regionalen Pflanzgutbeschaffung zwischen der staatlichen Landesforstanstalt und rund 180.000 privaten und kommunalen Waldbesitzenden gibt es in Thüringen nicht: Die ThüringenForst-AöR unterhält eine eigene forstliche Saat- und Pflanzgutversorgung einschließlich einer betriebseigenen Forstbaumschule in Breitenworbis. Aus dieser beziehen die Forstämter zum allergrößten Teil ihre Pflanzen.
Text, Foto: ThüringenForst

