Zwei neue OP-Säle

Zum Abschluss der 11-Millionen-Baustelle zwei neue OP-Säle in Dienst gestellt

Über mehrere Abschnitte und Jahre erstreckte sich eine Baumaßnahme mitten im Herzen des SRH Zentralklinikums. Jetzt ist sie beendet und erweitert die Behandlungsmöglichkeiten in Südthüringens größtem Klinikum enorm. 11,2 Mio. Euro wurden insgesamt investiert, um auf dem besten Stand der Medizin und noch komfortabler für Patientinnen und Patienten da sein zu können.

Neues Herz- und Gefäßkatheterzentrum setzt seit Ende 2024 schon Maßstäbe

Das neue Herz- und Gefäßkatheterzentrum, eröffnet mit drei Gefäßkatheter-Laboren für Kardiologie, Angiologie, Gefäßmedizin und Rhythmologie bereits Ende 2024, bewährt sich im Betrieb grandios. „Unsere moderne Technik, kluge logistische Abläufe und angenehmes Ambiente für Patientinnen und Patienten setzen Maßstäbe“, ist Chefarzt Dr. Markus Kemmer stolz. Für diesen ersten Bauabschnitt der Maßnahme wurden rund sieben Mio. Euro investiert.

Nackter Beton im Herzen des Klinikums

Nachdem er mit seinem Team das neue Zentrum bezogen hatte, konnten die alten Herzkatheterlabore aus den späten 1990er Jahren abgerissen und an ihrer Stelle Baufreiheit für zwei neue OP-Säle geschaffen werden. „Auf 320 m² haben die Handwerker alles bis auf den blanken Beton des alten Bezirkskrankenhauses herausgerissen, um von Grund auf einen modernen OP-Bereich zu errichten“, resümiert die pflegerische Leitung des Zentral-OPs, Susanne Fabig. Entstanden sind in direkter Nachbarschaft zum Zentral-OP in nur knapp einem Jahr Bauzeit zwei weitere, neue OP-Säle nach den aktuellsten Hygiene-Richtlinien, Schleusen, Vorbereitungsräume für die Anästhesie und natürlich ein kleiner Personalbereich. „An einem regulären Tag arbeiten mindestens zehn Kolleginnen und Kollegen in dem neuen Bereich, zahlreiche Patienten werden hier behandelt. Ich bin echt stolz auf mein Team, das den neuen OP binnen kürzester Zeit ausgestattet und mit Leben gefüllt hat.“

Exzellent ausgestatteter OP-Bereich für rund 4 Mio. Euro

Operiert werden im neu geschaffenen Bereich vorrangig Patientinnen und Patienten der Augenklinik – der einzigen südlich des Rennsteigs. Hierfür wurde die nötige Infrastruktur geschaffen und in den neuen OPs zwei moderne OP-Mikroskope installiert: Eines fest im OP-Saal integriert, das andere als mobile Einheit für den flexiblen Einsatz. In einem großzügigen Vorbereitungsbereich werden die Patientinnen und Patienten von erfahrenen OP- und Anästhesieschwestern auf ihren Eingriff vorbereitet.

Die Umbauarbeiten zum modernen OP-Bereich haben rund 4,2 Mio. Euro, zu rund 80 Prozent getragen aus Fördermitteln des Freistaats, gekostet. Mit nun insgesamt 16 OP-Sälen stellt sich das SRH Zentralklinikum Suhl noch breiter für seine wachsende Inanspruchnahme in einer älter werdenden Gesellschaft auf. Pro Jahr unterziehen sich rund 19.000 Patientinnen und Patienten einem Eingriff im SRH Zentralklinikum Suhl.

Text, Foto: SRH