Talentsuche in Kloster Veßra am Tag des offenen Denkmals

Talentsuche in Kloster Veßra am Tag des offenen Denkmals


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Ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher im Hennebergischen Museum Kloster Veßra.

Unter dem Motto „Talent Monument“ öffnen dieses Jahr am 10. September wieder zahlreiche Denkmäler ihren Pforten zum Denkmaltag. Auch im Hennebergischen Museum Kloster Veßra kann man sich auf Talentsuche begeben und zahlreiche ungeahnte Talente entdecken. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Kloster. Das 1131 gegründete Prämonstratenser Stift besitzt eine lebhafte Geschichte; war es doch zugleich ein Ort kirchlicher Reformen, Hauskloster der Grafen von Henneberg, adelige Versorgungsanstalt mit einem eigenen Ritterorden, Krankenhaus und noch vieles mehr.


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Auf die Besucher wartet um 11.00, 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr jeweils eine Kurzführung über das Klostergelände. Zusammen mit dem Gästeführer geht es auf historische Spurensuche: Auf dem Weg zur Kirchenruine, der imposanten spätromanischen Doppelturmfassade und der ehemaligen Klostermühle gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Was genau sind Prämonstratenser Chorherren, welche Gebäude gehörten zur Klosteranlage und natürlich wie sah der Alltag der Klosterbewohner aus?

Wer die Anlage auf eigene Faust erkunden möchte, kann an den Informationsständen in die Gedankenwelt des Mittelalters eintauchen, die Rechenkünste der Mönche bestaunen oder einen Blick in das spätmittelalterliche Refektorium, also das Esszimmer, der Mönche werfen.

Drei Darstellerinnen, gewandet als Prämonstratenserinnen geben Einblicke in ihren Alltag, als Kloster Veßra noch ein Doppelkloster war, in dem Chorherren und Chordamen lebten.

Und wenn es um Klostertalente geht, darf natürlich auch die Klostermedizin nicht fehlen. Gesundheit und gute Ernährung lagen im Kloster nah bei einander, daher werden an der mittelalterlichen Kochstation die Gäste mit Fladenbrot und Gemüsesuppe versorgt.

Auch für Kinder gibt es Angebote. An einer Mitmachstation können Kinder testen, ob sie das nötige Talent für ein Leben als Mönch mitbringen und natürlich ist die beliebte Spielscheune geöffnet.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt und auch die Fachwerkhäuser und der landwirtschaftliche Bereich können besichtigt werden.

Text: Hennebergisches Museum Kloster Veßra; Foto: Nils Eisfeld