Die Ausstellung „Marianne Dietz – Preisträgerin des Deutschen Medailleurpreises 2025“ wird am 15. Januar 2026 eröffnet
Am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, wird um 18 Uhr die Ausstellung „Marianne Dietz – Preisträgerin des Deutschen Medailleurpreises 2025“ in der Galerie im Congress Centrum Suhl eröffnet.
Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und die Stadt Suhl verleihen seit 2006 gemeinsam alle zwei Jahre den „Deutschen Medailleurpreis“. Grundlage der Auswahl für den Preis bildet der deutsche Beitrag für die Biennale der Internationalen Medaillengesellschaft (FIDEM). Aus ca. 40 – 50 eingereichten aktuellen zeitgenössischen Medaillen wählt eine Jury die TOP TEN der letzten beiden Jahre und aus diesen wird dann der „Deutsche Medailleurpreis“ juriert. Preisträger waren in den vergangenen Jahren u.a. Hubertus von Pilgrim, Peter Götz Güttler und Carsten Theumer. 2025 konnte dieser bedeutende deutsche Kunstpreis zum zehnten Mal, diesmal im Rahmen der 38. FIDEM-Ausstellung in München, an die Berliner Künstlerin Marianne Dietz für ihre Medaille „Erbarmen“ vergeben werden.
Geboren und aufgewachsen ist Marianne Dietz (Jahrgang 1957) in der Oberpfalz, in Weiden. Nach dem Abitur begann sie 1977 ein Studium an der Fachoberschule für Gestaltung in Würzburg, wechselte 1981 an die Fachhochschule Nürnberg, an der sie 1985 ihr Diplom Design (FH) ablegte und war von 1986 bis 1990 Schülerin und seit 1991 Meisterschülerin von Christian Höpfner an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Nach einer familiären Schaffenspause ist sie seit 1999 intensiv künstlerisch tätig. Von 1999 bis 2014 arbeitete sie eng mit ihrem Mann Christian Höpfner zusammen. Seit 2013 konzentriert sich ihr Schaffen auf die Gestaltung von Münzen und Medaillen. Sie beteiligte sich u.a. an 20 Münzwettbewerben und konnte sechsmal den 1. Preis gewinnen. Mit ihren zahlreichen Medaillen, vor allem ihre Porträt-Medaillen (zwischen 1989 und 2026 entstanden 117 Medaillen!) gehört sie heute zu den bedeutendsten und bekanntesten Medailleurinnen Deutschlands. Marianne Dietz beteiligt sich seit Jahren an der Ausschreibung zur FIDEM-Ausstellung und war 2018 mit ihrer Medaille „Maryam Mirzakhani“ und 2023 mit ihrer Medaille „Bellum omnium pater“ unter den TOP TEN des Deutschen Medailleurpreises vertreten.
Die Exposition zeigt eine Auswahl aus dem Schaffen der Berliner Künstlerin. Gezeigt werden Münzen und Medaillen, aber auch Plastiken und Zeichnungen. Zur Eröffnung wird Herr Dr. Johannes Eberhardt vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Laudatio halten. Musikalisch wird die Vernissage von Timo Schneider von der Musikschule Suhl umrahmt. Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich zur Eröffnung eingeladen.
Foto: Medaille „Erbarmen“ von Marianne Dietz. Fotograf: Alescha Birkenholz.


