Für Donnerstag, den 19. März 2026, lädt die Schmalkalder Stadtbibliothek zu einer Lesung mit dem Suhler Schriftsteller Holger Uske ein. Der Autor, der 1990 als Neu-Journalist acht Wochen auch in der Redaktion „Offenheit“ in Schmalkalden arbeitete und später viele Jahre als Pressesprecher in Suhl wirkte, veröffentlichte inzwischen 18 Bücher, vor allem Gedichte und Erzählungen, und ist Vorsitzender des Südthüringer Literaturvereins.
In seinem neuen Erzählungsband, der 2025 unter dem Titel „Stunden-Tanz“ erschien und mit grafischen Arbeiten von Beate Debus aus der Rhön bereichert wird, geraten manche seiner Helden in absurd anmutende Situationen. Marionetten versuchen, sich in Menschen zu verwandeln. In „Die Erfindung der Null“ reist der Autor 2000 Jahre zurück in den Orient, denn die Römer kannten keine Null. Und in „Woher“ kommt gar ein Außerirdischer zu Wort mit seiner Sehnsucht nach der Erde. Dazwischen werden Situationen durchstolpert, dass sich der Leser zuweilen fragt: Hat der Autor das alles erlebt? Aber keine Angst. Ralf Julke sprach in seiner Buch-Rezension in der „Leipziger Zeitung“ von „Uskes Geschichten am Rande des Traums“. Sie wollen die Zuhörerinnen und Zuhörer in Welten entführen, die immer nah am Realen bleiben. Und klitzekleine Hinweise bereit halten, was alles noch an Leben möglich sei.
Zu dieser Lesung aus „Stunden-Tanz“ sind alle Interessenten für Donnerstag, den 19. März 2026, 17:00 Uhr sehr herzlich in die Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ Schmalkalden eingeladen. Holger Uske, seit Jahrzehnten in der Region literarisch aktiv, hält sprachliche Eleganz und überraschende Handlungsstränge bereit. Bis die Stunden auch für die Lesungsgäste zu tanzen beginnen.
Text: Holger Uske; Foto: Manuela Hahnebach


